UmweltRückblick IAA 2013: Renault Z.E.

Die wichtigste Automesse des Jahres, die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt,  stand erneut ganz im Zeichen elektrischen Autofahrens. „Auf der IAA steht Elektromobilität im Fokus“* titelte zum Beispiel die Tageszeitung „Die Welt“. Und im Magazin „Stern“ war zu lesen: „Elektromobilität ist keine Vision mehr“**, während die „Stuttgarter Nachrichten“ verkündeten: „Merkel eröffnet IAA: Elektromobilität immer wichtiger“*** . Mit Ford, BMW und Volkswagen präsentierten drei Marken ihre ersten Serienfahrzeuge mit E-Antrieb.

Fakt ist jedoch: Bei Renault ist Elektromobilität schon seit mehreren Jahren Realität. Mit einer Palette von vier 100% elektrischen Z.E. Modellen zählt der französische Autohersteller auf diesem Gebiet zu den Vorreitern und ist in Deutschland gemeinsam mit Allianzpartner Nissan klarer Marktführer bei Elektrofahrzeugen. Vor genau zwei Jahren enthüllte Renault seine 100% elektrischen Z.E. Modelle Kangoo Z.E. und Fluence Z.E. auf der 64. IAA  – der Marktstart erfolgte nur wenig später. Mittlerweile erweitern der kompakte Fünftürer ZOE sowie der clevere City-Zweisitzer Twizy die Modellpalette.

Im Rahmen der diesjährigen IAA zeigten nun auch einige Wettbewerber ihre ersten Serienmodelle mit Elektroantrieb. Neben dem Ford Focus Electric feierten in Frankfurt auch Volkswagen E-Up und Golf Blue E-Motion sowie der BMW i3 Premiere. Der Vergleich mit dem 100% elektrischen Renault ZOE beweist jedoch: Der stylische Kompakte bekommt künftig zwar einige Wettbewerber, aber keine Konkurrenz. Denn ganz gleich ob beim Thema Reichweite, Preis, Praktikabilität und Raumangebot oder Lademöglichkeiten – der Renault ZOE hat stets die stylische Nase vorn.

Beispiel Reichweite: Hier überzeugt der Fünftürer mit einem Aktionsradius von bis zu 210 Kilometern gemäß NEFZ****. Dass dieser für ein Elektrofahrzeug hervorragende Wert durchaus realistisch ist, bewiesen übrigens mehrere Fachmagazine: Im Test von „auto motor und sport“ (Ausgabe 16/2013) schaffte der ZOE mit einer Akkuladung 205 Kilometer. Und die Tester von „Auto Bild“ erzielten mit 184 Kilometern einen ähnlich hohen Wert (Ausgabe 29/2013).  Zum Vergleich: Seine Konkurrenten bieten eine deutlich geringere Reichweite (Ford Focus Electric: 162 km; Volkswagen E-Up: 160 km; BMW i3: 130 – 160 km; Volkswagen Golf Blue E-Motion: 150 km).

Beispiel Lademöglichkeiten: Auch hier zeigt der 100% elektrische ZOE den Wettbewerbern das schmucke Heck. Der Clou: Serienmäßig verfügt der Renault über den patentierten CHAMELEON® CHARGER. Dieses innovative Ladesystem bietet eine große Bandbreite von Lademöglichkeiten mit Wechsel- und Drehstrom (AC-Ladung). Die Konkurrenz präsentiert sich hier jedoch deutlich weniger flexibel. Und während der ZOE bereits serienmäßig alles an Bord hat, was man zum schnellen und sicheren Laden der Akkus benötigt, lässt sich so manch anderer Hersteller sowohl Wallbox und Ladekabel als auch die Möglichkeit zum Schnellladen fürstlich per Aufpreis entlohnen. Doch hierzu gleich mehr …
Beispiel Neupreis: Hier erweist sich der Renault ZOE als regelrechtes Schnäppchen. Denn der 100% elektrische Kompakte ist bereits ab 21.700 Euro erhältlich. Die Konkurrenz ruft für ihre Elektromobile teilweise fast doppelt so hohe Preise auf (Ford Focus Electric: 39.990 Euro; Volkswagen E-Up: 26.900 Euro; BMW i3: 34.950 Euro; Volkswagen Golf Blue E-Motion: ca. 35.000 Euro). Darüber hinaus ist im Fahrzeugpreis des ZOE die Basis-Wallbox 3,7 kW mit Montage und Inbetriebnahme bereits inbegriffen.


Beispiel Batteriemiete: Wir bei allen Z.E. Modellen profitieren auch Käufer eines Renault ZOE vom besonders cleveren Konzept der Batteriemiete. Es garantiert während des gesamten Zeitraums, dass die Akkus über mindestens 75 % der maximalen Ladekapazität verfügen und perfekt funktionieren. Wenn nötig, tauscht Renault die Batterien kostenlos aus. Weiterer Vorteil: Die kostenlose Z.E. Assistance ist im Fall einer Panne schnell zur Stelle und bringt den ZOE zum nächsten Z.E. Stützpunkt. Selbst bei einer „Energiepanne“ aufgrund einer entladenen Batterie schleppt die Renault Z.E. Assistance das Fahrzeug zur nächstgelegenen Ladestation im Umkreis von 80 Kilometern. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.


In den Fahrzeugen sämtlicher Wettbewerber müssen die teuren Akkus jedoch mitgekauft werden. Nachteil: Bei nachlassender Kapazität oder auftretenden Problemen trägt der Käufer das alleinige Risiko. Zwar bietet BMW für den i3 und VW für den E-Up eine Garantie über acht Jahre oder 100.000 Kilometer (VW: 160.000 Kilometer), doch danach bleiben Besitzer des Elektroautos auf sich allein gestellt. Dieser Nachteil dürfte sich zudem überaus negativ auf den zu erwartenden Wiederverkaufswert der Fahrzeuge auswirken.

Beispiel Kofferraumvolumen: Auch hier feiert der Renault ZOE einen beeindruckenden Punktsieg. Denn mit 338 Litern fasst sein Kofferraum rund 100 Liter mehr als die Stauabteile der Wettbewerber (Ford Focus Electric: 237 Liter; Volkswagen E-Up: 241 Liter; BMW i3: 225 Liter; Volkswagen Golf Blue E-Motion: 237 Liter).

Das Fazit: Der Renault ZOE bietet viel Auto für vergleichsweise kleines Geld. Das zeigt auch der direkte Vergleich mit seinen Mitbewerbern. Das Fachmagazin „Auto Bild“ (Ausgabe 36/2013) bringt exemplarisch die eklatanten Vorteile des ZOE im Vergleich zum BMW i3 auf den Punkt: „Für alles, was ein zeitgemäßes Elektroauto ausmacht, verlangen die Bayern frech einen Mehrpreis. Serienmäßig gibt es zum Stromtanken nur einen lahmen Schukostecker. Wer es eilig hat, könnte an einer öffentlichen Ladesäule mit mehr Tempo Energie ziehen. Nur müssen dafür zuerst 199 Euro in das Kabel und, damit der Kofferraum sauber bleibt, 26 Euro in die dazugehörige Tasche investiert werden.“

Doch damit, so Auto Bild, ist die lange Liste der aufpreispflichtigen Extras noch lange nicht zu Ende: „Wirklich zügig lädt der i3 aber erst, wenn noch 1.590 Euro für die Schnellladefunktion bezahlt werden.“ Dabei hat der BMW trotz deutlichem Mehrpreis jedoch erneut das Nachsehen gegen den Renault ZOE: „Dann geht es mit 7,4 kW voran – lediglich ein Drittel der 22 kW, mit denen ein Renault ZOE an derselben Säule saugt.“

Grund genug für „Auto Bild“, dem 100% elektrischen Kompakten von Renault das gebührende Lob zukommen zu lassen: „Überhaupt, der ZOE: Der hat die Wärmepumpe serienmäßig, die beim i3 660 Euro kostet. Ebenfalls im Preis des Franzosen enthalten ist die ,Wallbox‘ zum Heimladen; und noch mal 895 Euro nach München, Installation exklusive. Macht zusammen 3.700 Euro, um den i3 auf den Stand der Technik zu bringen – plus 4.500 Euro für alle, die einen Range Extender wollen.“


* Quelle: www.welt.de.
** Quelle: www.stern.de.
*** Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de.
**** Nach NEFZ-Zyklus homologierte Reichweite 210 km. Der NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) ist ein standardisiertes europäisches Emissions- und Verbrauchsmessverfahren für Verbrennungs- und Elektrofahrzeuge und dient zu Vergleichszwecken. Auf dem Rollenprüfstand wird dreimal ein innerstädtischer Zyklus (ECE-15) gefahren und einmal ein außerstädtischer. Der Durchschnitt aller vier Zyklen ergibt die Reichweite nach NEFZ. Faktoren wie Fahrweise, Geschwindigkeit, Topografie und Nutzungsgrad elektrischer Verbraucher, haben Einfluss auf die tatsächliche Reichweite. Die meisten Faktoren können vom Fahrer beeinflusst und sollten zugunsten der maximalen Reichweite auch stets berücksichtigt werden.

(Stand 10/2013, Irrtümer vorbehalten)

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